Welche Heilpflanzen gibt es?

Löffelkraut

(Cochlearia officinalis) - auch Echtes Löffelkraut genannt

Anwendung und Wirkung:

Das Löffelkraut enthält Vitamin C, Mineralstoffe, Bitterstoffe und ätherische Öle. Als Gewürzpflanze verwendet, hilft Cochlearia officinalis gegen Müdigkeit und Kraftlosigkeit. Ein Tee aus den Blättern wird gegen Gicht und rheumatische Erkrankungen eingesetzt. Löffelkraut wirkt harntreibend und blutreinigend.

Standort:

Echtes Löffelkraut gedeiht in bergigen Regionen Europas, an arktischen Küsten sowie in den gemäßigten Zonen der Nordhalbkugel.

Erscheinungsbild:

Cochlearia officinalis ist zweijährig bis ausdauernd und krautig. Während die Grundblätter nierenförmig sind, erscheinen die Stängelblätter sitzend und herzförmig.

Verwendbare Pflanzenteile:

Die Blätter des Löffelkrauts werden als pflanzliches Heilmittel verwendet. Außerdem kann ein Presssaft hergestellt werden.

Blüte und Blütezeit:

Löffelkraut bildet im Mai und Juni traubige Blütenstände. Danach entstehen Schötchen.

Sammelzeit:

Später Frühling und Frühsommer

Zusammenfassung:

Löffelkraut (Cochlearia officinalis)

hat eine belebende, aufbauende Wirkung und wird daher gerne bei Frühjahrsmüdigkeit und Erschöpfungszuständen verwendet. Die getrockneten Blätter der Pflanze werden zu einem Tee verarbeitet, welcher gegen Gicht und Rheuma wirkt. Leichte Blutungen im Mundraum können mit Löffelkraut gestillt werden.
Heilpflanze Löffelkraut
Zeichnung: Löffelkraut - Icones Plantarum Medico, Vietz, Ferdinand Bernhard, 1804
Bei unklaren und ernsten Beschwerden sollte immer ein Arzt oder Apotheker zu Rate gezogen werden.

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