Welche Heilpflanzen gibt es?

Beifuß

(Artemisia vulgaris) - auch Gürtelkraut oder Jungfernkraut genannt
Heilpflanze Beifuß
Foto: Beifuß - © Marion Menzel

Anwendung und Wirkung:

Artemisia vulgaris verfügt über eine antibakterielle, antimykotische, krampflösende, wehenfördernde Wirkung. Die Hauptanwendungsgebiete von Beifuß sind Entzündungen der Blase und Eierstöcke, Gebärmutterkrämpfe und Übelkeit. Bei Durchblutungsstörungen und Neuralgien wirkt Beifuß ebenfalls positiv. Zu den Inhaltsstoffen zählen ätherische Öle, Bitterstoffe, Gerbstoffe und Flavonolglykoside.

Standort:

Beifuß wächst in Europa, Asien und Nordamerika.

Erscheinungsbild:

Beifuß ist eine mehrjährige Pflanze und wird bis zu zwei Meter hoch.

Verwendbare Pflanzenteile:

Sowohl das Kraut als auch die Wurzel werden in der Pflanzenheilkunde genutzt.

Blüte und Blütezeit:

Von Juli bis September blüht Beifuß in verschiedenen Farben.

Sammelzeit:

Kraut: Juli bis September, Wurzel: Oktober und November

Zusammenfassung:

Beifuß (Artemisia vulgaris)

werden verschiedene heilende Wirkungen zugesprochen. Beifußöl belebt müde Glieder und ein Aufgussgetränk hilft bei Schlafstörungen und Krämpfen. Das Kraut darf nicht bei Fiebererkrankungen und während den ersten Monaten einer Schwangerschaft eingenommen werden.
Heilpflanze Beifuß
Zeichnung: Beifuß - Köhlers Medizinal-Pflanzen, Dr. Max Vogtherr, Berlin 1898
Bei unklaren und ernsten Beschwerden sollte immer ein Arzt oder Apotheker zu Rate gezogen werden.

Welche Heilpflanzen gibt es?