Welche Heilpflanzen gibt es?

Bockshornklee

(Trigonella foenum-graecum)
Heilpflanze Bockshornklee
Foto: Bockshornklee, Autor: Yak, Lizenz: CreativeCommons CC-BY-SA-3.0 (Kurzfassung), zur Originaldatei

Anwendung und Wirkung:

Bockshornklee wird bei allgemeinen Schwächezuständen, Erkrankungen der Atemwege, Verdauungsstörungen, Geschwüren und aufgesprungenen Hautpartien verwendet. Des weiteren lindert Trigonella foeum-graecum Schwellungen der Lymphdrüsen. Bockshornklee hat eine schleimlösende und blutbildende Wirkung.

Zu den wichtigsten Inhaltsstoffen zählen Saponin, Eisen, ätherische Öle, Schleimstoffe, und Phosphor. Bockshornkleesamen werden häufig zu einem Brei für Umschläge und Kompressen verarbeitet.

Standort:

Bockshornklee stammt aus Indien und wächst heute in Teilen Europas sowie im Nahen Osten, China und Australien.

Erscheinungsbild:

Trigonella foenum-graecum ist ein einjähriges Kraut.

Verwendbare Pflanzenteile:

Die Samen des Gewächses werden zu einem Öl verarbeitet.

Blüte und Blütezeit:

Bockshornklee blüht von April bis Juli und bildet dabei Einzel- sowie Paarblüten mit zygomorpher Erscheinung.

Sammelzeit:

Juni bis August

Zusammenfassung:

Bockshornklee (Trigonella foenum-graecum)

wirkt Schwächezuständen und Verdauungsbeschwerden entgegen. Außerdem wird das Gewächs bei Husten und Halsschmerzen verwendet. Aus den Samen der Pflanze kann Tee zubereitet werden. Zu äußerlichen Anwendung werden die Samen gekocht und zerstampft. Der Brei eignet sich bestens für Umschläge gegen Erkrankungen der Haut.
Heilpflanze Bockshornklee
Zeichnung: Bockshornklee - Icones Plantarum Medico, Vietz, Ferdinand Bernhard, 1804
Bei unklaren und ernsten Beschwerden sollte immer ein Arzt oder Apotheker zu Rate gezogen werden.

Welche Heilpflanzen gibt es?