Welche Heilpflanzen gibt es?

Veilchen

(Viola Odorata)
Heilpflanze Veilchen
Foto: Veilchen - © Irene Menzel

Anwendung und Wirkung:

Aus den Blüten kann Veilchensirup zubereitet werden indem man eine Handvoll Blüten in Zucker oder Honig mit heißem Wasser einkocht. Mit Honig vermischt wirkt Veilchentee schleimlösend. In Milch gekochte Veilchenblätter wirken gegen Keuchhusten (stündlich 1-2 Esslöffel dieses Tees).

Täglich dreimal eine kleine Tasse hilft bei Blähungen. Zu gleichen Teilen vermischt mit Wasserminze lindert Veilchentee Migräne und Kopfschmerzen. Bei Gicht verwendet man zur Stillung des Schmerzes zerquetschte in Essig gekochte Wurzeln und Blätter als Auflage.

Wirksame Inhaltsstoffe:

Glykoside, Saponine, Bitterstoffe, Alkaloide, Salizylsäuremethylesther

Verwendbare Pflanzenteile:

Blüten, Blätter, Wurzeln

Blüte:

Dunkelblau

Blütezeit:

März bis April

Sammelzeit:

Frühjahr

Zusammenfassung:

Veilchen (Viola Odorata)

ist hilfreich bei Keuchhusten, Gicht und gegen Blähungen.
Heilpflanze Veilchen
Zeichnung: Veilchen - Flora von Deutschland, Thomé, Wilhelm, 1885
Bei unklaren und ernsten Beschwerden sollte immer ein Arzt oder Apotheker zu Rate gezogen werden.

Welche Heilpflanzen gibt es?