Pfingstrose

(Paeonia) - auch Königsblume, Gichtrose, St. Marienrose, Benigenrose, gesegnete Rose, Gichtrosenweiblein oder Gichtwurzel genannt
Heilpflanze Pfingstrose
Foto: Pfingstrose - © Irene Menzel

Anwendung und Wirkung:

Wurzeln und Blüten können leicht reizend sein und haben krampfstillende, betäubende, schläfrig machende und schweißtreibende Wirkung. Aus den Blüten kann ein Tee zubereitet werden. Die Wurzeln wurden als Pulver verwendet.

Die Pfingstrose war als Mittel gegen Gicht und Epilepsie bekannt.

Wirksame Inhaltsstoffe:

Paeonin, Flavonoide, Gerbstoffe

Standort:

Gemäßigte und subtropische Klimazone, in Bergwäldern und Steppenzonen, meist auf kalkhaltigen Böden, auch Gartenpflanze

Verwendbare Pflanzenteile:

Blüten und Wurzeln

Blüte:

Die Blüten sind groß und schön und sitzen an den Enden der Zweige. Sie werden von purpurfarbenen Blumenblättern von verschiedener Größe gebildet. Sie haben einen eher unangenehmen Geruch und einen etwas scharfen, bitteren und zugleich etwas süßen Geschmack.

Blütezeit:

Mai - Juni

Sammelzeit:

Mai- Juni

Zusammenfassung:

Pfingstrose (Paeonia)

kann bei Menstruations- und Kopfschmerzen helfen. Darüber hinaus wurde Sie gegen Gicht und Krampfanfälle eingesetzt.
Heilpflanze Pfingstrose
Zeichnung: Pfingstrose - Icones Plantarum Medico, Vietz, Ferdinand Bernhard, 1804