Welche Heilpflanzen gibt es?

Rainfarn

(Chrysanthemum vulgare) - auch Wurmkraut genannt
Heilpflanze Rainfarn
Foto: Rainfarn - © Irene Menzel

Anwendung und Wirkung:

Rainfarn weist toxische Eigenschaften auf und sollte mit besonderer Vorsicht verwendet werden. Er wirkt gegen Verdauungsstörungen, Rheuma und wird äußerlich bei Quetschungen und Hautreizungen genutzt.

Standort:

Rainfarn ist in Europa und Asien beheimatet. Als Neophyt kommt die Pflanze in den gemäßigten Breiten vor.

Erscheinungsbild:

Rainfarn ist ein ausdauerndes, stark wucherndes Gewächs.

Verwendbare Pflanzenteile:

In der Naturheilkunde werden das Kraut und die Blüten des Rainfarns verwendet.

Blüte und Blütezeit:

Von Juni bis September bildet Rainfarn gelbliche Blüten.

Sammelzeit:

Juli und August

Zusammenfassung:

Rainfarn (Chrysanthemum vulgare)

findet Verwendung in der Homöopathie und wirkt krampflösend, harntreibend sowie tonisierend. Bei innerlicher Anwendung ist besondere Vorsicht geboten. Aus den Blüten und dem Kraut kann ein Breiumschlag gemacht werden, der äußerlich gegen Schmerzen hilft und Schwellungen verringert.
Heilpflanze Rainfarn
Zeichnung: Rainfarn - Icones Plantarum Medico, Vietz, Ferdinand Bernhard, 1804
Bei unklaren und ernsten Beschwerden sollte immer ein Arzt oder Apotheker zu Rate gezogen werden.

Welche Heilpflanzen gibt es?