Welche Heilpflanzen gibt es?

Gundelrebe

(Glechoma hederacea) - auch Gundermann oder Soldatenpetersilie genannt
Heilpflanze Gundelrebe
Foto: Gundelrebe, Autor: Kaldari, Lizenz: Public Domain, zur Originaldatei

Anwendung und Wirkung:

Die Gundelrebe wirkt schleimlösend und entzündungshemmend. Sie wird bei schlecht heilenden Wunden, bei chronischem Husten oder Schnupfen verwendet und regt außerdem die Tätigkeit der Blase und Niere an. Der Gundermann enthält ätherische Öle, Gerbstoffe und Bitterstoffe.

Standort:

Die Gundelrebe ist in weiten Teilen Europas heimisch, wächst aber mittlerweile auch in Asien und Kanada. Das Gewächs bevorzugt einen kalkhaltigen, feuchten Boden.

Erscheinungsbild:

Als ausdauerndes Kraut ist die Gundelrebe wintergrün und ihre Blätter sind kreuzgegenständig angeordnet.

Verwendbare Pflanzenteile:

Die Blätter der Soldatenpetersilie werden als Heilmittel eingesetzt.

Blüte und Blütezeit:

Von April bis Juni bildet die Gundelrebe zygomorphe Lippenblüten in bläulichem Violett.

Sammelzeit:

Bevorzugt März bis Juni

Zusammenfassung:

Gundelrebe (Glechoma hederacea)

wirkt bei chronischen Erkältungskrankheiten und fördert die Wundheilung. Tinkturen dienen der innerlichen Anwendung, äußerlich können Kompressen und Salben helfen. Die Gundelrebe wird häufig mit anderen Heilkräutern zusammen zu Salben und Ölen verarbeitet.
Heilpflanze Gundelrebe
Zeichnung: Gundelrebe - Icones Plantarum Medico, Vietz, Ferdinand Bernhard, 1804
Bei unklaren und ernsten Beschwerden sollte immer ein Arzt oder Apotheker zu Rate gezogen werden.

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