Welche Heilpflanzen gibt es?

Nachtkerze

(Oenothera)
Heilpflanze Nachtkerze
Foto: Nachtkerze - © Irene Menzel

Anwendung und Wirkung:

Öl aus den Samen der Nachtkerze ist reich an ungesättigten Fettsäuren - es enthält bis zu 22% gamma-Linolensäure. Entzündliche Vorgänge im Körper können durch dessen Verwendung günstig beeinflusst werden. Die Symptome bei Neurodermitis wie Juckreiz, Schuppung oder Rötung können durch die Einnahme oder das Auftragen auf die Haut gebessert werden.

Präparate aus dem Öl der Nachtkerze werden auch als Nahrungsergänzungsmittel angeboten. Besonders gut kann das Öl von Schleimhäuten aufgenommen werden, z.B. auch von den Scheidenschleimhäuten. Hier regt das Öl die Östrogenausschüttung an. Das Öl der Nachtkerze hilft so bei Zyklusproblemen der Frau.

Wirksame Inhaltsstoffe:

Ungesättigten Fettsäuren

Standort:

Ursprünglich gemäßigte Zonen Nord- und Südamerikas, inzwischen eingebürgert

Verwendbare Pflanzenteile:

Samen

Blütezeit:

Juni - September

Zusammenfassung:

Die Nachtkerze (Oenothera)

hilft bei Neurodermitis und Juckreiz. Sie regt die Östrogenausschüttung an.
Heilpflanze Nachtkerze
Zeichnung: Nachtkerze - Flora von Deutschland, Thomé, Wilhelm, 1885
Bei unklaren und ernsten Beschwerden sollte immer ein Arzt oder Apotheker zu Rate gezogen werden.

Welche Heilpflanzen gibt es?