Welche Heilpflanzen gibt es?

Cranberries

(Vaccinium macrocarpon) - auch Moosbeere, Kranbeere oder Kranichbeere genannt
Heilpflanze Cranberries
Foto: Cranberries - © Irene Menzel

Anwendung und Wirkung:

Cranberries sind die nordamerikanischen Verwandten der Preisel- und Heidelbeeren. Sie wachsen als immergrüne kleine Sträucher, die zwischen 20 cm und 2 Meter groß werden. Cranberries haben nicht nur eine vorteilhafte Wirkung auf das Harnsystem, d.h. sie sind harntreibend - sie wirken auch antioxidativ und antibakteriell.

Rohe Cranberries können Sie einfach essen. Sie sind sauer, etwas bitter und wirken leicht zusammenziehend. Essen Sie Cranberries am Besten gesüßt oder als Beigabe zu Soßen

Getrocknet schmecken sie so ähnlich wie Rosinen, d.h. sie haben auch eine ähnliche Süße. Cranberries passen gut zu Müsli oder einfach so als kleiner Snack nebenher.

Gekocht - z.B. als Soßenbeigabe verlieren Cranberries ihren Vitamin-C-Gehalt, die anderen gesundheitsfördernden Eigenschaften bleiben jedoch erhalten. Sie können Cranberries auch als Saft trinken.

Wirksame Inhaltsstoffe:

Vitamin C, Bor, Zitronensäure,Flavonoide, Phosphor, Zink

Standort:

Nordamerika, auf leichten sauren Böden

Verwendbare Pflanzenteile:

Beeren

Blüte:

Kleine weiße Blüten

Blütezeit:

Juni - August

Sammelzeit:

August - Oktober

Zusammenfassung:

Cranberries (Vaccinium macrocarpon)

können bei Harnproblemen und Vitaminmangel helfen. Darüber hinaus wirken Sie antibakteriell und antioxidativ.
Heilpflanze Cranberries
Zeichnung: Cranberries - Kops et al., J., Flora Batava, Vol. 14,(1872)
Bei unklaren und ernsten Beschwerden sollte immer ein Arzt oder Apotheker zu Rate gezogen werden.

Welche Heilpflanzen gibt es?