Welche Heilpflanzen gibt es?

Schwarze Johannisbeere

(Ribes nigrum) - auch Ahlbeere, Bocksbeere, Cassis, Schwarze Träuble, Gichtbeere genannt
Heilpflanze Schwarze Johannisbeere
Foto: Schwarze Johannisbeere - © Irene Menzel

Anwendung und Wirkung:

die Blätter der Schwarzen Johannisbeere enthalten Flavonoide und Vitamin C. Volksmedizinisch verwendet man sie zur Erhöhung der Harnmenge sowie bei Gicht oder Rheuma. Die frischen, zerriebenen Blätter helfen bei Insektenstichen.

Die reifen Früchte sind reich an Anthocyanen, Flavonoiden, Polyphenolen und Vitamin C, das Öl der Samen enthält Gamma-Linolensäure. Volksmedizinisch nutzt man die frischen Früchte der schwarzen Johannisbeere in Form von Sirup oder Saft. Die getrockneten Beeren in Form von Tee werden zur unterstützenden Behandlung von Erkältungskrankheiten verwendet.

Wirksame Inhaltsstoffe:

Blätter: Flavonoide, Proanthocyanidine und Vitamin C. Beeren: Anthocyan, Flavonoide, Polyphenole, Vitamin C und Gamma-Linolensäure.

Standort:

Mittel- und Osteuropa, Australien und Kanada

Verwendbare Pflanzenteile:

Beeren, Blätter

Blüte:

Grünlichweiße Blüten in hängenden Trauben

Wichtiger Hinweis:

Bei Ödemen, die durch eine eingeschränkte Nieren- oder Herztätigkeit bedingt sind, sollte Johannisbeer-Bätter-Tee nicht angewendet werden.

Zusammenfassung:

Schwarze Johannisbeere (Ribes nigrum)

kann bei Vitaminmangel, Gicht und Rheuma wirken. Auch bei Erkältung kann die schwarze Johannisbeere helfen.
Heilpflanze Schwarze Johannisbeere
Zeichnung: Schwarze Johannisbeere - Vincent, Henriette Antoinette, Etudes de fleurs et de fruits, (1820)
Bei unklaren und ernsten Beschwerden sollte immer ein Arzt oder Apotheker zu Rate gezogen werden.

Welche Heilpflanzen gibt es?