Welche Heilpflanzen gibt es?

Ginster

(Cytisus scoparius) - auch Besenginster oder Unechter Ginster genannt

Anwendung und Wirkung:

Der Ginster hat eine leicht harntreibende Wirkung. Er wird zur Förderung von Wehen sowie zur Regulierung des Kreislaufes eingesetzt. Da die Pflanze toxische Eigenschaften aufweist, sollte auf eine niedrige Dosierung geachtet werden. Dies bezieht sich auf die Zweige und Blätter. Die Blüten mit geringem Sparteingehalt können gefahrlos Tees beigemischt werden. Zu den Inhaltsstoffen von Besenginster gehören außerdem ätherische Öle, Lupamin, Dopamin und Flavonoide.

Standort:

Das Gewächs gedeiht auf Brandweiden, in Brachen und bevorzugt stickstoffarme Böden.

Erscheinungsbild:

Der Besenginster ist ein Rutenstrauch. Er bildet Hülsenfrüchte.

Verwendbare Pflanzenteile:

Es werden als Heilmittel die Blüten, Sprosse und die Blätter verwendet.

Blüte und Blütezeit:

Der Besenginster blüht von Mai bis Juni. Er bildet goldgelbe, einzeln an den Stielen sitzende Blüten.

Sammelzeit:

September und Oktober

Zusammenfassung:

Ginster (Cytisus scoparius)

ist toxisch und daher als Heilmittel mit großer Vorsicht einzusetzen. Die Blüten der Pflanze werden gerne mit anderen Kräutern zu Teemischungen verarbeitet. Ginster wird zur Regulierung des Kreislaufes verwendet. Ein Teelöffel des Krauts reicht für eine große Tasse reinen Besenenginster-Tee. Jedoch wird von einer Selbstmedikation abgeraten.
Heilpflanze Ginster
Zeichnung: Ginster - Icones Plantarum Medico, Vietz, Ferdinand Bernhard, 1804
Bei unklaren und ernsten Beschwerden sollte immer ein Arzt oder Apotheker zu Rate gezogen werden.

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