Welche Heilpflanzen gibt es?

Ulme

(Ulmus Minor Mill.)
Heilpflanze Ulme
Foto: Ulme- © Irene Menzel

Anwendung und Wirkung:

Der aus Ulmenrinde zubereitete Tee wirkt entzündungshemmend auf Schleimhäute. Man kann ihn äußerlich zum Gurgeln bei Entzündungen im Mundraum oder auch innerlich bei Magen- und Darmschleimhautentzündungen verwenden. Wunden können mit feuchten Umschlägen behandelt werden. Ulmenrinde wirkt als feingemahlenes Pulver auch gegen Durchfall. Hier nimmt man 2 mal täglich einen halben Teelöffel mit etwas Wasser.

Ulmenrindentee bereiten Sie zu, indem Sie 2 Teelöffel Ulmenrinde mit ca. einem viertel Liter kaltem Wasser übergießen, das Ganze bis zum Sieden erhitzen und dann abseihen.

Wirksame Inhaltsstoffe:

Gerbstoffe, Bitterstoffe

Standort:

nördlich gemäßigten Zone, an sonnigen Waldrändern, in Parkanlagen

Verwendbare Pflanzenteile:

Rinde

Blütezeit:

März bis April

Sammelzeit:

März bis April

Zusammenfassung:

Ulme (Ulmus Minor Mill.)

kann bei Enzündungen helfen. Sie ist auch ein Mittel gegen Durchfall.
Heilpflanze Ulme
Zeichnung: Ulme - Kops et al., J., Flora Batava, vol. 15, (1877)
Bei unklaren und ernsten Beschwerden sollte immer ein Arzt oder Apotheker zu Rate gezogen werden.

Welche Heilpflanzen gibt es?