Welche Heilpflanzen gibt es?

Zinnkraut

(Equisetum arvense) - auch Acker-Schachtelhalm, Acker-Zinnkraut, Schaftheu, Scheuerkraut oder Katzenwedel genannt
Heilpflanze Zinnkraut
Foto: Zinnkraut - © Irene Menzel

Anwendung und Wirkung:

Bei Gries- und Steinleiden kann Zinnkrauttee innerlich gegen die Beschwerden beim Wasserlassen (täglich eine Tasse warm) sowie äüßerlich als Dampfsitzbad angewendet werden. Bei nervösen Blasenleiden helfen täglich zwei Tassen warmer Tee.

Zinnkrauttee wirkt stark zusammenziehend und und kann bei Nasenbluten als sofortige Hilfe angewendet werden (in die Nase einziehen).

Ausschläge können mit Zinnkrauttee gewaschen werden. Um die Haut geschmeidig zu halten, kann sie anschließen mit Vaseline behandelt werden.

Standort:

Sümpfe und Gräben, sandige Wiesen, Äcker und Bahndämme

Verwendbare Pflanzenteile:

Kraut

Blütezeit:

Mai-Juni

Sammelzeit:

März bis April (vor der Fruchtzeit)

Zusammenfassung:

Zinnkraut (Equisetum arvense)

kann bei Gries- und Steinleiden helfen und bei der Hautpflege verwendet werden.
Heilpflanze Zinnkraut
Zeichnung: Zinnkraut - Flora von Deutschland, Thomé, Wilhelm, 1885
Bei unklaren und ernsten Beschwerden sollte immer ein Arzt oder Apotheker zu Rate gezogen werden.

Welche Heilpflanzen gibt es?