Welche Heilpflanzen gibt es?

Gänseblümchen

(Bellis perennis)
Heilpflanze Gänseblümchen
Foto: Gänseblümchen - © Irene Menzel

Anwendung und Wirkung:

Der Teeaufguss des Gänseblümchens wirkt kühlend und reinigend und kann bei Husten verwendet werden. Bei Darmentzündung kann der Sud zu Klistieren genutzt werden. Der aus den Blättern gepresste Saft wirkt hilfreich beim Heilen von Wunden (alle 2-3 Stunden frische Auflagen).

Die frischen Blätter kann man als Salat oder Gemüse zubereiten. Diese Heilpflanze dient auch zur Appetitanregung, als Magen-, Galle- und Lebermittel und insbesondere zur Blutreinigung.

Wirksame Inhaltsstoffe:

Gerbstoffe, Bitterstoffe, Saponine, Ätherischs Öl, Flavonoide, Anthoxanthin

Standort:

In Gärten und auf Wiesen

Verwendbare Pflanzenteile:

Blätter und Blumen

Blüte:

Körbchenblüte, Scheibenblüte gelb

Blütezeit:

Frühjahr bis Herbst

Sammelzeit:

Sommer

Zusammenfassung:

Gänseblümchen (Bellis perennis)

haben wundheilende Eigenschaften. Darüber hinaus können Sie bei Husten, Darmentzündungen und als Sud für Klistiere genutzt werden.
Heilpflanze Gänseblümchen
Zeichnung: Gänseblümchen - Icones Plantarum Medico, Vietz, Ferdinand Bernhard, 1804
Bei unklaren und ernsten Beschwerden sollte immer ein Arzt oder Apotheker zu Rate gezogen werden.

Welche Heilpflanzen gibt es?