Welche Heilpflanzen gibt es?

Sauerampfer

(Rumex acetosa) - auch Ampfer, Sauerknöterich oder Salatampfer genannt

Anwendung und Wirkung:

Sauerampfer wird häufig als Salatgewürz verwendet. Er enthält viel Vitamin C und hilft bei Schwächezuständen sowie Müdigkeit.

Bei Verdauungsstörungen kann ein Tee aus Sauerampfer getrunken werden. Das Kraut wirkt adstringierend, blutreinigend und harntreibend.

Neben Vitaminen verfügt das Gewächs über toxische Inhaltsstoffe wie Oxalsäure. Sauerampfer sollte daher nicht in zu großen Mengen eingenommen werden. Zur Behandlung von Hautunreinheiten werden die Blätter der Pflanze einfach auf die zu behandelnden Stellen gelegt.

Standort:

Sauerampfer wächst in Gebüschen und auf feuchten Wiesen.

Erscheinungsbild:

Sauerampfer ist ein mehrjähriges Kraut mit lanzettlichen Blättern.

Verwendbare Pflanzenteile:

Die Blätter von Rumex acetosa werden als Naturheilmittel genutzt.

Blüte und Blütezeit:

Sauerampfer blüht von Mai bis August in einem rötlichen Grün.

Sammelzeit:

April und Mai

Zusammenfassung:

Sauerampfer (Rumex acetosa)

findet als Gewürzkraut Verwendung. Aufgrund des hohen Anteils an Vitamin C hilft er bei Schwächezuständen. Er kann zu einem Tee verarbeitet werden. Äußerlich angewendet lindert er Hautrötungen. Ältere Exemplare des Gewächses sind in größeren Mengen unbekömmlich, es sollten daher nur junge Pflanzen gesammelt werden.
Heilpflanze Sauerampfer
Zeichnung: Sauerampfer - Icones Plantarum Medico, Vietz, Ferdinand Bernhard, 1804
Bei unklaren und ernsten Beschwerden sollte immer ein Arzt oder Apotheker zu Rate gezogen werden.

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