Welche Heilpflanzen gibt es?

Wiesenschaumkraut

(Cardamine pratensis)
Heilpflanze Wiesenschaumkraut
Foto: Wiesenschaumkraut, Autor: Svdmolen, Lizenz: CreativeCommons CC-BY-SA-3.0 (Kurzfassung), zur Originaldatei

Anwendung und Wirkung:

Das Wiesenschaumkraut enthält Vitamin C, Senfölglykoside und Bitterstoffe. Als Tee wird die Pflanze bei Rheuma und anderen schmerzhaften Erkrankungen eingesetzt. Sie regt die Leber- und Nierentätigkeit an und wirkt belebend auf den Körper und den Geist. Wiesenschaumkraut darf nicht in zu hohen Dosierungen verwendet werden. Zehn Gramm zerkleinerte Blätter des Gewächses, der Saft einer Zitrone und 200 Milliliter Milch ergeben vermischt ein erfrischendes und stärkendes Getränk.

Standort:

Wiesenschaumkraut wächst in Europa, Asien, den arktischen Klimazonen und Nordamerika auf feuchten Böden.

Erscheinungsbild:

Cardamine pratensis ist ein wintergrünes und ausdauerndes Kraut.

Verwendbare Pflanzenteile:

Es wird ausschließlich das Kraut zur Herstellung von natürlichen Heilmitteln genutzt.

Blüte und Blütezeit:

Wiesenschaumkraut bildet traubige Blütenstände von April bis Juli, die sich bei Regen neigen.

Sammelzeit:

April bis Juni

Zusammenfassung:

Wiesenschaumkraut (Cardamine pratensis)

wird bei diversen Schmerzen und bei rheumatischen Erkrankungen verwendet. Aufgrund des hohen Gehalts an Vitamin C helfen Getränke mit Wiesenschaumkraut gegen Frühjahrsmüdigkeit und allgemeine Schwächezustände. Eine zu häufige Anwendung kann allerdings den Magen und die Nieren reizen.
Heilpflanze Wiesenschaumkraut
Zeichnung: Wiesenschaumkraut - Flora von Deutschland, Thomé, Wilhelm, 1885
Bei unklaren und ernsten Beschwerden sollte immer ein Arzt oder Apotheker zu Rate gezogen werden.

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