Welche Heilpflanzen gibt es?

Kornelkirsche

(Cornus Mas) - auch Herlitze, Dürlitze, Hirlnuss, in Österreich auch Dirndl, Dirndling, Dirndlstrauch oder Gelber Hartriegel genannt
Heilpflanze Kornelkirsche
Foto: Kornelkirsche - © Irene Menzel

Anwendung und Wirkung:

Kornelkirschen sind ein Mittel gegen Magen- und Darmprobleme mit Durchfall und Entzündungen. Der Aufguss aus Rinde wirkt stopfend.

Auch bei Entzündungen und Verletzungen der Schleimhäute und Blutgefäße, zum Beispiel bei Gastritis oder Krampfadern ist Kornelkirsche hilfreich.

Als Langzeittherapeutikum soll sie bei Glutenunverträglichkeit - über Monate täglich eingenommen - helfen.

Der Sud von Rinde, Holz und Blättern als Bad verwendet, ist ein Mittel gegen Gicht.

Wirksame Inhaltsstoffe:

Vitamin C, Anthocyan, Gerbstoffe,

Standort:

An Waldrändern und Hecken, lichtliebend

Aussehen:

Gelbgraue Rinde, goldbelbe Blüten, Früchte rot, länglich

Verwendbare Pflanzenteile:

Früchte, Blätter, Rinde

Blüte:

Goldgelb mit kleinen, an der Basis mit gelben Tragblättern versehenen Dolden.

Blütezeit:

Februar bis April

Sammelzeit:

August, September

Zusammenfassung:

Die Kornelkirsche (Cornus Mas)

kann bei Durchfall und entzündlichen Magen-Darmbeschwerden helfen. Darüber hinaus bei Glutenunverträglichkeit.
Heilpflanze Kornelkirsche
Zeichnung: Kornelkirsche - Flora von Deutschland, Thomé, Wilhelm, 1885
Bei unklaren und ernsten Beschwerden sollte immer ein Arzt oder Apotheker zu Rate gezogen werden.

Welche Heilpflanzen gibt es?