Welche Heilpflanzen gibt es?

Mariendistel

(Silybum marianum) - auch Christi Krone, Fieberdistel, Frauendistel, Heilandsdistel oder Marienkörner genannt
Heilpflanze Mariendistel
Foto: Mariendistel - © Irene Menzel

Anwendung und Wirkung:

Die Mariendistel wirkt gegen Leberleiden. Ihre Wirkstoffe schützen die Leberzellen indem sie die Zellmembran so verändern, das Zellgifte nicht in die Zelle gelangen können. Die Mariendistel fördert die Regeneration der Leber durch Steigerung der Proteinsynthese. Daher eignet sie sich zur Vorbeugung und Behandlung von Leberschäden wie z.B. durch zuviel Alkohol entstehen sowie zur unterstützenden Therapie bei chronisch entzündlichen Lebererkrankungen wie Leberzirrhose und Fettleber.

Weitere Anwendungsmöglichkeiten sind gegeben bei Gallen-, Magen- und Darmbeschwerden, Migräne und Reisekrankheit. Hier wird Tee wird zur Behandlung eingesetzt.

Wirksame Inhaltsstoffe:

Silibinin, Bitterstoffe, biogene Amine, Gerbstoffe, Farbstoffe, ätherische Öle, Harze.

Standort:

Ursprünglich aus Südeuropa, Südrussland, Kleinasien und Nordafrika. Die Mariendistel wird in Gärten und Kulturen gezogen.

Verwendbare Pflanzenteile:

Samen

Blüte:

Purpurrote, gefärbte und kugelförmige Korbblütenstände

Sammelzeit:

August - September

Zusammenfassung:

Mariendistel (Silybum marianum

kann bei Erkrankungen der Leber sowie Gallen-, Magen- und Darmbeschwerden wirksam sein.
Heilpflanze Mariendistel
Zeichnung: Mariendistel - Flora von Deutschland, Thomé, Wilhelm, 1885
Bei unklaren und ernsten Beschwerden sollte immer ein Arzt oder Apotheker zu Rate gezogen werden.

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