Welche Heilpflanzen gibt es?

Blaubeere

(Vaccinium myrtillus) - auch Heidelbeere, Schwarzbeere, Wildbeere, Waldbeere oder Bickbeere genannt
Heilpflanze Blaubeere
Foto: Blaubeere - © Irene Menzel

Anwendung und Wirkung:

Ein Tee aus Blaubeerblättern wirkt gegen leichte Formen von Diabetes. Diesen Tee sollte man jedoch nicht über einen längeren Zeitraum einnehmen, da die Glykoside auf Dauer zu leichten Vergiftungen führen können. Am besten verwendet man die Blaubeerblätter als Teemischung, so können sie auch über einen längeren Zeitraum eingenommen werden.

Man kann die Blaubeeren trocknen und als wirksames Mittel bei Durchfällen und Fieber einsetzen. Auch für Haut- und Schleimhäute leisten die Heidelbeeren gute Dienste, d.h. die getrockneten Blau- oder Heidelbeeren werden gegen Probleme der Mund- und Rachenschleimhaut gekaut. Als Heilpflanze wurde die Heidelbeere zuerst von Hildegard von Bingen erwähnt.

Als Tinktur oder Pulver können Blaubeeren bei Hautkrankheiten äußerlich angewendet werden.

Wirksame Inhaltsstoffe:

Gerbstoffe, Vitamin C, organische Säuren, Karotin, Vitamin B6 und Magnesium

Standort:

Heimisch

Verwendbare Pflanzenteile:

Getrocknete Beeren, Blätter

Blüte:

Kugelig, grünlich bis rötlich

Blütezeit:

Ab April

Sammelzeit:

Juni-Oktober

Zusammenfassung:

Die Blaubeere (Vaccinium myrtillus)

kann bei leichter Diabetes, Durchfällen und Fieber wirken. Auch bei Mund- und Rachenproblemen kann sie helfen.
Heilpflanze Blaubeere
Zeichnung: Blaubeere - Icones Plantarum Medico, Vietz, Ferdinand Bernhard, 1804
Bei unklaren und ernsten Beschwerden sollte immer ein Arzt oder Apotheker zu Rate gezogen werden.

Welche Heilpflanzen gibt es?