Welche Heilpflanzen gibt es?

Artischocke

(Cynara scolymus)
Heilpflanze Artischocke
Foto: Artischocke - © Irene Menzel

Anwendung und Wirkung:

Die Artischocke hat eine lange Tradition. Sie ist nicht nur ein Gemüse sondern gilt seit langem auch als Heilpflanze mit günstiger Wirkung auf Magen, Leber, Cholesterinspiegel und Galle.

Artischocken haben eine appetitanregende, verdauungsfördernde, cholesterinsenkende und blutreinigende Wirkung. Der in der Artischocke enthaltene Bitterstoff regt den Stoffwechsel von Leber und Galle an. Artischocken werden als Gemüse, ihre Blätter in Säften, Tee, Trockenextrakten, Aufgüssen und Tinkturen verwendet.

Der Blätterextrakt der Artischocke zeigt einen schützenden und regenerierenden Effekt auf die Leber. Dieser wird durch die hohe antioxydative Wirksamkeit der Artischocke erklärt.

Wirksame Inhaltsstoffe:

Bitterstoffe, Flavonoide, Chinasäurederivate

Standort:

Hauptanbaugebiete sind heute USA, Italien, Spanien, Ägypten, Argentinien und Frankreich. Ursprüngliche Herkunft: Mittelmeerraum, Kanarische Inseln, Südamerika.

Verwendbare Pflanzenteile:

Fleischiger Teil der Schuppenblätter und der Blütenböden

Blüte:

Korbblütengewächs - Violette Blüte mit mehrschichtigen, schuppenartigen Hüllblättern

Zusammenfassung:

Artischocke (Cynara scolymus)

kann bei Magen- Leber- und Galleproblemen helfen. Sie hat einen günstigen Einfluss auch den Cholesterinspiegel und verdauungsfördernde und appetitanregende Wirkung.
Heilpflanze Artischocke
Zeichnung: Artischocke - Bessler, Basilius, Hortus Eystettensis, Vol. 2, (1640)
Bei unklaren und ernsten Beschwerden sollte immer ein Arzt oder Apotheker zu Rate gezogen werden.

Welche Heilpflanzen gibt es?