Welche Heilpflanzen gibt es?

Brunnenkresse

(Nasturtium officinale) - auch Bachkresse, Bitterkresse oder Wassersenf genannt

Anwendung und Wirkung:

Brunnenkresse findet Verwendung bei Entzündungen, Erkältungskrankheiten, Blasen- und Nierenbeschwerden, Rheuma sowie bei leichten Brandwunden und Juckreiz.

Nasturtium officinale wirkt antibakteriell, schleimlösend, blutreinigend und harntreibend. Brunnenkresse verfügt über Vitamin C, Eisen, Senföl, Arsen, Bitterstoffe, Jod, Zink und ätherische Öle.

Standort:

Zum natürlichen Habitat der Brunnenkresse zählen Standorte in der Nähe von Bächen und Flüssen in Europa, Asien und Nordafrika. Mittlerweile ist die Pflanze auf der ganzen Welt verbreitet.

Erscheinungsbild:

Das wintergrüne Kraut gehört zu den Sumpf- und Wasserpflanzen. Ihre runden Stängel sind hohl und die Laubblätter unpaarig gefiedert.

Verwendbare Pflanzenteile:

Als Heilmittel werden die Blätter der Brunnenkresse verwendet.

Blüte und Blütezeit:

Die traubigen Blütenstände von Nasturtium officinale werden zwischen Ende Mai und Juli gebildet. Die Früchte wachsen ab September bis in den Oktober hinein.

Sammelzeit:

Ganzjährig, bevorzugt im April und Mai

Zusammenfassung:

Brunnenkresse (Nasturtium officinale)

findet als Heilmittel ausschließlich in frischer Form Verwendung. Sie regt die Nierentätigkeit an und wirkt verschiedenen Erkältungserscheinungen wie Husten und Halsschmerzen entgegen. Bei einem Mangel an Vitamin C kann Nasturtium officinale als Salatgewürz verzehrt werden.
Heilpflanze Brunnenkresse
Zeichnung: Brunnenkresse - Icones Plantarum Medico, Vietz, Ferdinand Bernhard, 1804
Bei unklaren und ernsten Beschwerden sollte immer ein Arzt oder Apotheker zu Rate gezogen werden.

Welche Heilpflanzen gibt es?