Übersicht Heilpflanzen L



Linde
Löwenzahn (auch Ackerzichorie, Butterblume, Kuhblume, Pusteblume, Wiesenlattich)


Linde (Tilia grandifolia Ehrh.)

Anwendung: Die Blüten, die seit jeher zur Teezubereitung genutzt werden, wirken schweißtreibend und krampfstillend. Lindenblütentee schmeckt auch einfach gut. Mit Honig löst er Verschleimungen der Lunge und der Luftröhre.

Der aus der Linde im Frühjahr gewonnene Saft hat blutreinigende Wirkung.

Wirksame Inhaltsstoffe: Farnesol, Ätherisches Öl, Flavonoide, Glycoside

Standort: Überall in Deutschland

Verwendbare Pflanzenteile: Blüten und Saft

Blüte: Doldentraube, gelblichweiß mit flügelartigem Deckblatt

Blütezeit: Juni-Juli

Sammelzeit: Während der Blüte

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Löwenzahn (Taraxacum)
Weitere Namen: Ackerzichorie, Butterblume, Kuhblume, Pusteblume, Wiesenlattich

LöwenzahnAnwendung: Löwenzahn enthält u.a. Bitterstoffe, Kalium, Inulin und verschiedene Carotinoide. Er kann in Frühjahrssalaten zur Appetitanregung, als leicht harntreibendes Mittel (Blutreinigung) und zur Unterstützung der Gallenfunktion eingesetzt werden. Löwenzahn eignet sich daher gut zur Frühjahrskur. Löwenzahnkraut enthält viel Kalium, was vermutlich zur wassertreibenden und mild abführenden Wirkung beiträgt.

Durch die zahlreichen Bitterstoffe wirkt er bei der Behandlung von Verdauungsstörungen, Appetitlosigkeit und zur Förderung des Gallenflusses bei Fettverdauungsstörungen. Weiterhin regt er Niere und Blase an. Löwenzahn kann auch bei Rheuma helfen. Man nehme hierzu Blätter, Blüten und Wurzeln. Am wirksamsten ist ein Tee oder eine Tinktur, die alle Pflanzenteile enthält.

Löwenzahn kann als Lebensmittel verwendet werden. Aus den zarten jungen Blättern kann man leckeren, jedoch herben Salat machen. Löwenzahn kann mit anderen Wildkräutern oder Salatsorten gemischt werden.



Wirksame Inhaltsstoffe: Bitterstoffe, Kalium, Inulin, Carotinoide

Standort: Heimisch

Verwendbare Pflanzenteile: Blätter, Blüten, Wurzeln

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Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung. Wenn Sie unsicher sind über Ursache oder Behandlung von Beschwerden konsultieren Sie Ihren Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker.