Brennessel
Der aus den Blättern und Wurzeln bereitete Tee löst Verschleimungen in Brust und Lunge. Der Tee kann auch als Gurgelwasser verwendet werden. Der nur aus den Blättern bereitete Tee schmeckt übrigens auch ganz gut. Sie können Brennesseln feingehackt und mit Petersilie vermischt auch als gesunde Speisezutat z.B. zu Klößen verwenden.
Wenn Sie an Gicht oder Rheuma leiden, kann ein Peitschen der schmerzhaften Stellen mit Brennesseln die Heilung fördern.
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Citronellgras
Das ätherische Öl des Citronellgras wirkt leicht reizend und desinfizierend. Es ist Bestandteil verschiedener Rheumamittel sowie des Melissengeistes.
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Diptam
In der Volksmedizin werden der Pflanze fiebersenkende, bakterizide sowie auswurffördernde Wirkungen zugeschrieben. Eine aus Blüten und Blättern gewonnene Tinktur wirkt als gutes Einreibemittel gegen Rheumatismus.
Die Wurzelrinde des Diptam - Diptamrinde - gilt als stark tonisch-reizendes Mittel. Es wird gegen Würmer sowie bei Wechselfieber eingesetzt.
Wichtig: Bei empfindlichen Personen können Hautreizungen auftreten.
Diptam steht unter Naturschutz, das Sammeln der Pflanze ist verboten.
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Giersch
Giersch ist ein traditionelles Heilmittel gegen Gicht und Rheuma. Giersch wirkt appetitanregend, blutstillend, entgiftend und harntreibend.
Sie können Giersch-Tee selbst aus den Blättern herstellen indem Sie 2 Teelöffel frische Gierschblätter oder 1 Teelöffel getrockneten Giersch mit 250 ml Wasser übergießen und 5-10 Minuten ziehen lassen. Trinken Sie täglich 3 Tassen.
Sie können Giersch auch als Badezusatz verwenden. Ein Giersch-Bad sowie Giersch-Umschläge wirken schmerzstillend bei Gicht, Rheuma und Ischias.
Giersch kann roh als Salat oder Gemüse gegessen oder als Presssaft getrunken werden. Dies kann schmerzende Gichtknoten lindern.
Wichtig: Vorsicht beim Sammeln: Der Giersch hat einige sehr giftige Doppelgänger, wie z.B. den Schierling. Wildpflanzensammler sollten darauf achten, dass der Blattstiel im Querschnitt dreieckig ist, da es keinen giftigen Doppelgänger mit dreieckigem Blattstiel gibt. Ein weiteres Erkennungszeichen ist der petersilienartige Geruch des Giersch
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Heublumen
In der Volksmedizin werden Heublumen für Umschläge, Auflagen und Bäder zur Schmerzlinderung, Beruhigung und Entspannung bei verkrampfter Muskulatur sowie zur Durchblutungssteigerung gebraucht.
3-5 Hände Heublumen mit kochendem Wasser übergießen und 10-15 Minuten ziehen lassen. Danach abseihen. Dieser Sud wirkt ausleitend und stärkend bei Verstauchung, Gicht, Rheumatismus und Frostbeulen. Er wird als Auflage oder Wickel benutzt und kann auch dem Badewasser zugesetzt werden.
Bei Blutvergiftungen kann man Heublumen auf folgende Weise anwenden: Übergießen Sie Heublumen mit kochendem Wasser und legen Sie, nachdem Sie diese in ein Tuch eingeschlagen haben, möglichst heiß auf das erkrankte Körperteil. Sobald die Auflage erkaltet muss sie durch eine heiße ersetzt werden. Statt Heublumen kann auch Haferstroh genommen werden.
Heublumenbäder stärken die Abwehrkräfte und werden bei Erkältungskrankheiten und Fieber sowie bei Rheuma mit Erfolg eingesetzt. In der Schulmedizin werden Heublumen als lokales Wärmetherapeutikum bei rheumatischen Erkrankungen verwendet. Heublumen findet man auch in Heilkräutermischungen. Hier sind sie Träger für das in den Heublumen enthaltene ätherische Öl.
Wichtig: Heublumen nicht bei offenen Wunden, akuten Entzündungen und akuten rheumatischen Schüben einsetzen.
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Ingwer
Ingwer hat antiemetische, entzündungshemmende sowie anregende Effekte auf die Magensaft-, Speichel- und Gallenbildung und die Darmfunktion. In der asiatischen Alternativmedizin wird er zur Behandlung von Rheuma, Muskelschmerzen oder Erkältungen verordnet.
Ingwer scheint direkt auf den Magen-Darmtrakt zu wirken. Besonders bei Seekrankheit kann Ingwer helfen. Weiterhin wird eine günstige Wirkung bei Magengeschwüren, Kopfschmerzen und rheumatischen Gelenkbeschwerden angenommen.
Ingwer wird auch als Gewürz und Lebensmittel verwendet. In heißen Ländern ist Ingwer als Zusatz in Kaffee oder Tee wegen seiner anregenden Wirkung auf die Schweißbildung beliebt.
Wichtig: Ingwer hat einen reizenden Effekt insbesondere im Bereich der Schleimhäute und von Hautwunden.
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Johannisbeere, schwarze
die Blätter der Schwarzen Johannisbeere enthalten Flavonoide und Vitamin C. Volksmedizinisch verwendet man sie zur Erhöhung der Harnmenge sowie bei Gicht oder Rheuma. Die frischen, zerriebenen Blätter helfen bei Insektenstichen.
Die reifen Früchte sind reich an Anthocyanen, Flavonoiden, Polyphenolen und Vitamin C, das Öl der Samen enthält Gamma-Linolensäure. Volksmedizinisch nutzt man die frischen Früchte der schwarzen Johannisbeere in Form von Sirup oder Saft. Die getrockneten Beeren in Form von Tee werden zur unterstützenden Behandlung von Erkältungskrankheiten verwendet.
Wichtig: Bei Ödemen, die durch eine eingeschränkte Nieren- oder Herztätigkeit bedingt sind, sollte Johannisbeer-Bätter-Tee nicht angewendet werden.
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Kamille
Kamillentee wirkt schmerz- und krampfstillend bei Koliken, Bauchschmerzen, rheumatischen Erkältungen und Menstruationsbeschwerden. Kamillentee hat schweiß- und blähungstreibende Kraft. Der Tee kann auch zu Klistieren verwendet werden.
Äußerlich wirkt Kamille gegen rheumatische Schwellungen, sie kann z.B. in Form von Kamillesäckchen, Umschlägen und Bädern verwendet werden.
Bei Infektionen des Mundes wird Kamillentee zu Spülungen benutzt.
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Löwenzahn
Löwenzahn enthält u.a. Bitterstoffe, Kalium, Inulin und verschiedene Carotinoide. Er kann in Frühjahrssalaten zur Appetitanregung, als leicht harntreibendes Mittel (Blutreinigung) und zur Unterstützung der Gallenfunktion eingesetzt werden. Löwenzahn eignet sich daher gut zur Frühjahrskur. Löwenzahnkraut enthält viel Kalium, was vermutlich zur wassertreibenden und mild abführenden Wirkung beiträgt.
Durch die zahlreichen Bitterstoffe wirkt er bei der Behandlung von Verdauungsstörungen, Appetitlosigkeit und zur Förderung des Gallenflusses bei Fettverdauungsstörungen. Weiterhin regt er Niere und Blase an. Löwenzahn kann auch bei Rheuma helfen. Man nehme hierzu Blätter, Blüten und Wurzeln. Am wirksamsten ist ein Tee oder eine Tinktur, die alle Pflanzenteile enthält.
Löwenzahn kann als Lebensmittel verwendet werden. Aus den zarten jungen Blättern kann man leckeren, jedoch herben Salat machen. Löwenzahn kann mit anderen Wildkräutern oder Salatsorten gemischt werden.
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Odermennig
Der aus den Blättern bereitete Tee wird bei Rheumatismus getrunken und kann zur Auflage auf die kranken Körperteile benutzt werden. Er ist ein gutes Mittel gegen Leberleiden. Mit Honig kann er zur Linderung und Heilung bei Entzündungen der Brust dienen.
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Schafgarbe
Der aus den getrockneten Blüten gewonnene Tee wirkt blutreinigend, stärkt den Magen und ist auch hilfreiches Mittel gegen Hämorrhoiden. Bei Rheumatismus wirkt Schafgarbentee lindernd..
Der Teesud ist ein gutes Mittel gegen unreine Haut. Äußerlich kann er über längere Zeit angewendet werden.
Mit dem aus den frischen Blüten und Blättern gepressten Saft können sie Ihre Frühlingskur machen. Sie können täglich 1-2 Esslöffel hiervon nehmen.
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Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung. Wenn Sie unsicher sind über Ursache oder Behandlung von Beschwerden konsultieren Sie Ihren Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker.
