Bei Magenbeschwerden können folgende Heilpflanzen hilfreich sein:

Eisenkraut

Eisenkraut hilft bei leichten Magenbeschwerden, Durchfällen und Appetitlosigkeit. Bei Katarrhen der oberen Luftwege kann ein Eisenkrauttee ebenfalls hilfreich sein. Die Blätter werden hierbei in einer Mischung aus halb Wasser und Wein gekocht.

Bei Stein- und Griesleiden wirkt der Tee aus Blättern und Wurzeln.

Bei Halskrankheiten dient er als Gurgel- und Mundwasser und wirkt auch gegen Mundgeruch und entzündetes Zahnfleisch.

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Ingwer

Ingwer hat antiemetische, entzündungshemmende sowie anregende Effekte auf die Magensaft-, Speichel- und Gallenbildung und die Darmfunktion. In der asiatischen Alternativmedizin wird er zur Behandlung von Rheuma, Muskelschmerzen oder Erkältungen verordnet.

Ingwer scheint direkt auf den Magen-Darmtrakt zu wirken. Besonders bei Seekrankheit kann Ingwer helfen. Weiterhin wird eine günstige Wirkung bei Magengeschwüren, Kopfschmerzen und rheumatischen Gelenkbeschwerden angenommen.

Ingwer wird auch als Gewürz und Lebensmittel verwendet. In heißen Ländern ist Ingwer als Zusatz in Kaffee oder Tee wegen seiner anregenden Wirkung auf die Schweißbildung beliebt.

Wichtig: Ingwer hat einen reizenden Effekt insbesondere im Bereich der Schleimhäute und von Hautwunden.

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Isländisch Moos

Als Tee wirkt Isländisch Moos reizlindernd und antientzündlich. Es enthält Bitterstoffe, die verdauungsfördernd und appetitanregend sind. Auch eine antibiotische Wirksamkeit wird angenommen. Nach Infektionen und bei Erschöpfungszuständen wirkt Isländisch Moos aufbauend.

Übergießen Sie zwei gehäufte Teelöffel mit einem viertel Liter kochendem Wasser und seihen dann sofort ab. 2-3 Tassen täglich können Sie trinken.

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Mariendistel

Die Mariendistel wirkt gegen Leberleiden. Ihre Wirkstoffe schützen die Leberzellen indem sie die Zellmembran so verändern, das Zellgifte nicht in die Zelle gelangen können. Die Mariendistel fördert die Regeneration der Leber durch Steigerung der Proteinsynthese. Daher eignet sie sich zur Vorbeugung und Behandlung von Leberschäden wie z.B. durch zuviel Alkohol entstehen sowie zur unterstützenden Therapie bei chronisch entzündlichen Lebererkrankungen wie Leberzirrhose und Fettleber.

Weitere Anwendungsmöglichkeiten sind gegeben bei Gallen-, Magen- und Darmbeschwerden, Migräne und Reisekrankheit. Hier wird Tee wird zur Behandlung eingesetzt.

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Nelkenwurz

Nelkenwurz hilft gegen Durchfall und wirkt generell antientzündlich. Sie können mit Nelkenwurztee gurgeln und so z.B. Enzündungen im Mund behandeln. Äußerlich als Umschlag angewendet wirkt Nelkwurz gegen Frostbeulen und offene Beine. Zur innerlichen Anwendung wird Nelkenwurztee gegen Magen- und Darmstörungen getrunken.

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Quendel

Quendel wirkt hauptsächlich krampflösend und desinfizierend. Quendeltee kann bei Reiz- und Keuchhusten genommen werden sowie zur besseren Verdauung bei Magen- und Darmstörungen. Bei Menstruationsbeschwerden hilft der Tee gegen Krämpfe.

Der zitronenartig duftente Quendel wird auch zum Aromatisieren von Speisen genutzt.

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Schafgarbe

Der aus den getrockneten Blüten gewonnene Tee wirkt blutreinigend, stärkt den Magen und ist auch hilfreiches Mittel gegen Hämorrhoiden. Bei Rheumatismus wirkt Schafgarbentee lindernd..

Der Teesud ist ein gutes Mittel gegen unreine Haut. Äußerlich kann er über längere Zeit angewendet werden.

Mit dem aus den frischen Blüten und Blättern gepressten Saft können sie Ihre Frühlingskur machen. Sie können täglich 1-2 Esslöffel hiervon nehmen.

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Tausendguldenkraut

Tausendguldenkrauttee hilft bei Sodbrennen und Magenbeschwerden, es wirkt magenstärkend und kann bei Verstöpfung hilfreich sein (täglich eine Tasse schluckweise). Auf vorstehende Weise angewandt hilft der Tee auch bei Kopfweh und Appetitlosigkeit.

Tausendguldenkrauttee reguliert die Menstruation bei Frauen und unterstützt die Blutbildung (3-4wöchentliche Kur, täglich eine Tasse).

Mit Wermut und Honig vermischt bringt der Tee Linderung bei Keuchhusten (Kinder stündlich, Erwachsene halbstündlich 1 Eßlöffel).

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Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung. Wenn Sie unsicher sind über Ursache oder Behandlung von Beschwerden konsultieren Sie Ihren Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker.