Blaubeeren
Ein Tee aus Blaubeerblättern wirkt gegen leichte Formen von Diabetes. Diesen Tee sollte man jedoch nicht über einen längeren Zeitraum einnehmen, da die Glykoside auf Dauer zu leichten Vergiftungen führen können. Am besten verwendet man die Blaubeerblätter als Teemischung, so können sie auch über einen längeren Zeitraum eingenommen werden.
Man kann die Blaubeeren trocknen und als wirksames Mittel bei Durchfällen und Fieber einsetzen. Auch für Haut- und Schleimhäute leisten die Heidelbeeren gute Dienste, d.h. die getrockneten Blau- oder Heidelbeeren werden gegen Probleme der Mund- und Rachenschleimhaut gekaut. Als Heilpflanze wurde die Heidelbeere zuerst von Hildegard von Bingen erwähnt.
Als Tinktur oder Pulver können Blaubeeren bei Hautkrankheiten äusserlich angewendet werden.
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Eisenkraut
Eisenkraut hilft bei leichten Magenbeschwerden, Durchfällen und Appetitlosigkeit. Bei Katarrhen der oberen Luftwege kann ein Eisenkrauttee ebenfalls hilfreich sein. Die Blätter werden hierbei in einer Mischung aus halb Wasser und Wein gekocht.
Bei Stein- und Griesleiden wirkt der Tee aus Blättern und Wurzeln.
Bei Halskrankheiten dient er als Gurgel- und Mundwasser und wirkt auch gegen Mundgeruch und entzündetes Zahnfleisch.
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Nelkenwurz
Nelkenwurz hilft gegen Durchfall und wirkt generell antientzündlich. Sie können mit Nelkenwurztee gurgeln und so z.B. Enzündungen im Mund behandeln. Äußerlich als Umschlag angewendet wirkt Nelkwurz gegen Frostbeulen und offene Beine. Zur innerlichen Anwendung wird Nelkenwurztee gegen Magen- und Darmstörungen getrunken.
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Ulme
Der aus Ulmenrinde zubereitete Tee wirkt entzündungshemmend auf Schleimhäute. Man kann ihn äußerlich zum Gurgeln bei Entzündungen im Mundraum oder auch innerlich bei Magen- und Darmschleimhautentzündungen verwenden. Wunden können mit feuchten Umschlägen behandelt werden. Ulmenrinde wirkt als feingemahlenes Pulver auch gegen Durchfall. Hier nimmt man 2 mal täglich einen halben Teelöffel mit etwas Wasser.
Ulmenrindentee bereiten Sie zu, indem Sie 2 Teelöffel Ulmenrinde mit ca. einem viertel Liter kaltem Wasser übergießen, das Ganze bis zum Sieden erhitzen und dann abseihen.
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Zaubernuss
Zaubernussblätter helfen bei leichten Hautverletzungen, lokalen Entzündungen der Haut und der Schleimhäute. Weiterhin bei Hämorrhoiden und Krampfaderbeschwerden. In der Volksmedizin wird die Zaubernuss auch innerlich als Tee bei Durchfallerkrankungen verabreicht. Heilsam sind die Gerbstoffe: sie wirken adstringierend, lokal hämostyptisch (blutstillend) und entzündungshemmend.
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Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung. Wenn Sie unsicher sind über Ursache oder Behandlung von Beschwerden konsultieren Sie Ihren Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker.
