Bei Blutvergiftung können folgende Heilpflanzen hilfreich sein:

Heublumen

In der Volksmedizin werden Heublumen für Umschläge, Auflagen und Bäder zur Schmerzlinderung, Beruhigung und Entspannung bei verkrampfter Muskulatur sowie zur Durchblutungssteigerung gebraucht.

3-5 Hände Heublumen mit kochendem Wasser übergießen und 10-15 Minuten ziehen lassen. Danach abseihen. Dieser Sud wirkt ausleitend und stärkend bei Verstauchung, Gicht, Rheumatismus und Frostbeulen. Er wird als Auflage oder Wickel benutzt und kann auch dem Badewasser zugesetzt werden.

Bei Blutvergiftungen kann man Heublumen auf folgende Weise anwenden: Übergießen Sie Heublumen mit kochendem Wasser und legen Sie, nachdem Sie diese in ein Tuch eingeschlagen haben, möglichst heiß auf das erkrankte Körperteil. Sobald die Auflage erkaltet muss sie durch eine heiße ersetzt werden. Statt Heublumen kann auch Haferstroh genommen werden.

Heublumenbäder stärken die Abwehrkräfte und werden bei Erkältungskrankheiten und Fieber sowie bei Rheuma mit Erfolg eingesetzt. In der Schulmedizin werden Heublumen als lokales Wärmetherapeutikum bei rheumatischen Erkrankungen verwendet. Heublumen findet man auch in Heilkräutermischungen. Hier sind sie Träger für das in den Heublumen enthaltene ätherische Öl.

Wichtig: Heublumen nicht bei offenen Wunden, akuten Entzündungen und akuten rheumatischen Schüben einsetzen.

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Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung. Wenn Sie unsicher sind über Ursache oder Behandlung von Beschwerden konsultieren Sie Ihren Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker.