Bei Appetitlosigkeit können folgende Heilpflanzen hilfreich sein:

Artischocke

Die Artischocke hat eine lange Tradition. Sie ist nicht nur ein Gemüse sondern gilt seit langem auch als Heilpflanze mit günstiger Wirkung auf Magen, Leber, Cholesterinspiegel und Galle.

Artischocken haben eine appetitanregende, verdauungsfördernde, cholesterinsenkende und blutreinigende Wirkung. Der in der Artischocke enthaltene Bitterstoffe regt den Stoffwechsel von Leber und Galle an. Artischocken werden als Gemüse, ihre Blätter in Säften, Tee, Trockenextrakten, Aufgüssen und Tinkturen verwendet.

Der Blättextrakt der Artischocke zeigt einen schützenden und regenerierenden Effekt auf die Leber. Dieser wird durch die hohe antioxydative Wirksamkeit der Artischocke erklärt.

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Eisenkraut

Eisenkraut hilft bei leichten Magenbeschwerden, Durchfällen und Appetitlosigkeit. Bei Katarrhen der oberen Luftwege kann ein Eisenkrauttee ebenfalls hilfreich sein. Die Blätter werden hierbei in einer Mischung aus halb Wasser und Wein gekocht.

Bei Stein- und Griesleiden wirkt der Tee aus Blättern und Wurzeln.

Bei Halskrankheiten dient er als Gurgel- und Mundwasser und wirkt auch gegen Mundgeruch und entzündetes Zahnfleisch.

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Gänseblümchen

Der Teeaufguss des Gänseblümchens wirkt kühlend und reinigend und kann bei Husten verwendet werden. Bei Darmentzündung kann der Sud zu Klistieren genutzt werden. Der aus den Blättern gepresste Saft wirkt hilfreich beim Heilen von Wunden (alle 2-3 Stunden frische Auflagen).

Die frischen Blätter kann man als Salat oder Gemüse zubereiten. Diese Heilpflanze dient auch zur Appetitanregung, als Magen-, Galle- und Lebermittel und insbesondere zur Blutreinigung.

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Isländisch Moos

Als Tee wirkt Isländisch Moos reizlindernd und antientzündlich. Es enthält Bitterstoffe, die verdauungsfördernd und appetitanregend sind. Auch eine antibiotische Wirksamkeit wird angenommen. Nach Infektionen und bei Erschöpfungszuständen wirkt Isländisch Moos aufbauend.

Übergießen Sie zwei gehäufte Teelöffel mit einem viertel Liter kochendem Wasser und seihen dann sofort ab. 2-3 Tassen täglich können Sie trinken.

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Löwenzahn

Löwenzahn enthält u.a. Bitterstoffe, Kalium, Inulin und verschiedene Carotinoide. Er kann in Frühjahrssalaten zur Appetitanregung, als leicht harntreibendes Mittel (Blutreinigung) und zur Unterstützung der Gallenfunktion eingesetzt werden. Löwenzahn eignet sich daher gut zur Frühjahrskur. Löwenzahnkraut enthält viel Kalium, was vermutlich zur wassertreibenden und mild abführenden Wirkung beiträgt.

Durch die zahlreichen Bitterstoffe wirkt er bei der Behandlung von Verdauungsstörungen, Appetitlosigkeit und zur Förderung des Gallenflusses bei Fettverdauungsstörungen. Weiterhin regt er Niere und Blase an. Löwenzahn kann auch bei Rheuma helfen. Man nehme hierzu Blätter, Blüten und Wurzeln. Am wirksamsten ist ein Tee oder eine Tinktur, die alle Pflanzenteile enthält.

Löwenzahn kann als Lebensmittel verwendet werden. Aus den zarten jungen Blättern kann man leckeren, jedoch herben Salat machen. Löwenzahn kann mit anderen Wildkräutern oder Salatsorten gemischt werden.



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Tausendguldenkraut

Tausendguldenkrauttee hilft bei Sodbrennen und Magenbeschwerden, es wirkt magenstärkend und kann bei Verstöpfung hilfreich sein (täglich eine Tasse schluckweise). Auf vorstehende Weise angewandt hilft der Tee auch bei Kopfweh und Appetitlosigkeit.

Tausendguldenkrauttee reguliert die Menstruation bei Frauen und unterstützt die Blutbildung (3-4wöchentliche Kur, täglich eine Tasse).

Mit Wermut und Honig vermischt bringt der Tee Linderung bei Keuchhusten (Kinder stündlich, Erwachsene halbstündlich 1 Eßlöffel).

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Ysop

Ysoptee wirkt hilfreich d.h. entzündungshemmend bei Asthma und chronischer Bronchitis sowie bei Magen - und Darmkatarrhen. Als Gurgelwasser lindert es Halsentzündungen und Heiserkeit. Bei vermehrter Schweißbildung in Folge nervöser Übereregbarkeit wirkt Ysop lindernd. Äußerlich wird der Pflanzensud als Auflage zur Behandlung von Wunden und Verletzungen der Augen verwendet.

Für die Teezubereitung nimmt man eine Handvoll des trockenen Krauts auf 1 Liter Wasser, erhitzt dies bis zum Kochen und läßt es 15 Minuten ziehen.

Das ätherische Öl wird in der Kosmetik- und Parfümindustrie als Zusatz in Badeölen verwendet.

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Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung. Wenn Sie unsicher sind über Ursache oder Behandlung von Beschwerden konsultieren Sie Ihren Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker.